Da die elektronische Patientenakte (ePA) patientengeführt ist, legt der Versicherte individuell fest, wer Zugriff auf die ePA und einzelne Dokumente bekommt. Er kann dazu einer Praxis zwischen 1 Tag und 18 Monaten Zugriffsrechte auf seine gesamte ePA oder ausgewählte Dokumente geben (mit der ePA 2.0 ab Anfang 2022).

Es gibt gesetzlich festgelegte Berufsgruppen, die potentiell auf die ePA zugreifen dürfen. Momentan kann der Versicherte eine Freigabe für  (Zahn-)Arztpraxen, Apotheken sowie psychotherapeutische Praxen erteilen. Krankenkassen haben keinen Einblick auf die Daten in der ePA, sie dürfen nur Informationen in der ePA zur Verfügung stellen (bsp. Verordnungen aus den letzten Jahren).
Der Nutzerkreis wird allerdings kontinuierlich erweitert. Schon ab dem 01. Januar 2022 wird eine Vielzahl an Gruppen, wie beispielsweise Hebammen, Physiotherapeuten oder die Pflege, an die Telematik-Infrastruktur angebunden. Dann kann der Versicherte auch diesen Beteiligten ein Zugriff auf seine ePA einräumen.

Eine allgemeine Einführung zur ePA hat die gematik online gestellt: Demonstration ePA im PVS